Zeichentechniken

Schnellportraits Zeichnen

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Um schnell ein Portrait zu zeichnen ist es wichtig, vorher schon ungefähr zu wissen, wie ein Gesicht aussieht und wo die relevanten Merkmale liegen. Ob man mit Kugelschreiber und Bleistift rangeht, auf hellem oder dunklen Papier, jede Methode hat ihre Vorteile und ihren Charme. Die Herangehensweise ist, was zählt.

Übe an dir selbst
Wenn man Portraits zeichnet braucht man viel Übung. Natürlich gibt es Grundregeln wie weit die Augen auseinander sind und wie die generellen Abstände allgemein verlaufen. Aber ein Gesicht wirklich zu erkunden kann man nur mit dem gewissen Auge für das Detail. Die einzige Regel die man befolgen sollte ist: Kein Gesicht ist gleich, kein Mensch wie der andere und sogar jede der Gesichtshälften ist individuell. Um Gesichter zeichnerisch kennen zu lernen zeichnet man sich am besten selbst. Einfach vor einen Spiegel setzen und das eigene Gesicht mal genauer unter die Lupe nehmen. Jedes Detail einzeln mit in die Zeichnung aufnehmen und das eigene Gesicht komplett kennen lernen.

Von der Übung zur Routine
Kennt man sein eigenes Gesicht fallen die Gesichter der anderen gleich weniger schwer. Übung macht den Meister, hat man beim schnellen skizzieren die Grundformen drauf, so kann man diese auch um einiges schneller aufs Papier bringen. Danach ist es nur noch ein Sache der Wahrnehmung das Portrait so zu gestalten, dass es dem Modell auch ähnlich sieht. Dabei kann man sich neben dem Zeichnen des Gesichtes von vorne auch mit dem Halbprofil auseinander setzen. Eine weitere Möglichkeit Leben in ein Schnellportrait zu bringen ist die Variation mit der Mimik. Dasselbe Gesicht mit verschiedenen Gesichtsausdrücken und einer interessanten Vielfalt an Mimik zu zeichnen stellt dabei nicht nur eine gute Übung, sondern auch ein interessantes Ergebnis dar.

Weitere Methoden
Auch Übungen wie das Blindzeichnen sind besonders beim Zeichnen von Gesichtern gute Maßnahmen um ein Gesicht aufs Detail zu studieren. Dabei schaut man nicht auf das Blatt, sondern ausschließlich auf das zu zeichnende Objekt (in dem Fall in das Gesicht) und führt den Stift. Daran anschließend gibt es noch die Methode bei der Zeichnung nur einen Strich zu nutzen, man setzt den Stift an, zeichnet durchgehend das Gesicht und setzt erst ab, wenn man fertig ist. Dadurch entsteht zwar nicht immer ein realistisches Portrait, aber es hilft dabei, die Details kennen zu lernen und auszuarbeiten.

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Autor: Mara