Zeichenkurse

Zeichenkurse - Grundlagen des Figürlichen Zeichnens

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Von uns bekommst du Profitipps für Figürliches Zeichnen

Du weißt nicht genau, was Figürliches Zeichnen ist? Dann lass‘ uns dir ein paar Beispiele geben.

Figürliches Zeichnen Zeichenkurs

Doch zunächst vorweg: das Figürliche Zeichnen ist das Zeichnen von Personen. Und wer sich schon einmal angesehen hat, in welchen Haltungen sich der Mensch befinden kann, der weiß um die Schwierigkeiten dieser Disziplin. Schauspieler und Tänzer können ein Lied davon singen. Die Anzahl möglicher Haltungen des Menschen ist enorm. Die Kunst beim Figürlichen Zeichnen ist es, eine Haltung natürlich aussehen zu lassen, obwohl es unmöglich ist, die Maße der Glieder genau zu treffen. Es ist wie die Kunst von Helge Schneider: obwohl das Einzelne mangelhaft und notdürftig ist, muss der Gesamteindruck stimmen. Eine Gratwanderung.

Beispiele Figürliches Zeichnen

Wir geben dir nun Beispiele. In den Fußgängerzonen der Städte findet man oft Metallgussfiguren, die zum Nachdenken anregen sollen, oder ganz allgemein der Aufhübschung der Fußgängerzone dienen. Diese Metallgussfiguren sind das Ergebnis figürlichen Zeichnens. Das Finden des Typs geschieht nämlich mittels Stift und Papier. Danach werden ein Tonmodell hergestellt, dann ein Holznegativ und daraus die Metallgussfigur.

Ein anderes Beispiel ist die Trickserie aus den Vereinigten Staaten „Die Simpsons“. Die hintergründige Komik beim Fehlverhalten Erwachsener ist das Thema der Serie. Sie könnte aus der Sicht aufgeweckter Kinder erstellt sein. Die Zeichnungen der Figuren legen dieses auch nahe. Sie sind sämtlich naiv gestaltet, fast wie von Kinderhand. Und sie sind gelb. Das ist ihr Erkennungszeichen. Die Protagonisten sind Homer, Marge, seine Frau, Lisa, Bart und Maggie, die Kinder der beiden, Seymour Skinner, der Schuldirektor von Lisa und Bart, Ned Flanders und Familie, die christlichen Nachbarn der Simpsons, Mr. Burns, Homers Chef, Mr. Smithers, dessen Assistent, Grandpa, Homers Vater, die beiden rauchenden Schwestern von Marge, Barney, Homers Saufkumpan, und Moe, der jüdische Tavernenwirt.

Ein drittes Beispiel sind die Donald-Duck-Comics von Disney. Hier haben wir es mit der reinen Unterhaltung ohne doppelten Boden zu tun. Die Darsteller der Geschichten sind Tiere, die aufrecht gehen und sprechen können. Also eigentlich sind wir Menschen gemeint. Es gibt aber keine hintergründigen Botschaften. Alle Protagonisten wohnen in Entenhausen. Es sind Enten, Hunde und Mäuse. Sie sind Donald, Dagobert, Donalds Onkel, Tick, Trick und Track, Donalds Neffen, Daisy, Donalds Freundin, Gustav Gans, Donalds Kusin, Mickey Mouse, Minnie, Mickeys Freundin, Goofy, Pluto und die Panzerknacker.

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Autor: Michael
Bilder: Akademie Ruhr