Zeichentechniken

Proportionen geben dem Porträt die realistische Wirkung

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Unsere Porträt-Zeichenkurse vermitteln dir auf einfache Art realistische Portraits zu zeichnen.

Beim Portraitzeichnen ist es sehr wichtig die Proportionen korrekt zu treffen damit man die Individualität der Person wiedergeben kann. Darin unterscheidet sich das Portraitzeichnen vom Figurenzeichnen. Man sollte die Form des Kopfes studieren und die Proportionen der Gesichtsteile um ein richtiges Gefühl für das Verhältnis zur Gesamtgröße des Gesichtes zu bekommen.

Die Strichführung beim zeichnen eines Portraits ist sehr wichtig. Sie unterstreicht die Tiefe und die Dynamik einer Porträtzeichnung
Die Schraffur macht sehr viel aus bei einer Porträtzeichnung.

Man kann für den Anfang das Gesicht in 3 gleiche Teile unterteilen um die Abstände leichter zu identifizieren zu können. Der erste Abschnitt geht von dem Haaransatz bis zu den Augenbrauen, der nächste von den Augenbrauen bis zu der Nasenspitze. Der letzte Abschnitt reicht von dem Nasenende bis zur Kinnspitze. Man kann auch ein Dreieck zwischen den Augen und der Nase zeichnen um die Charakterzüge besser auszuarbeiten.

An dem Beispiel dieser Kugelschreiber Zeichnung von Beyonce zeigen wir euch wie man die Proportionen und Gesichtszüge einer Person richtig trifft. Man sollte immer seine eigene Zeichnung mit der Vorlage vergleichen um so auch kleinste Fehler schnell zu sehen. Sehr oft zeichnet man Teile des Gesichts anders weil das Gehirn automatisch weiß wie ein Gesicht aussieht und man dann zum Beispiel die Augen völlig anders zeichnet als sie wirklich auf der Vorlage zu sehen sind. Man kann sich bei den Augen daran orientieren, dass im Durchschnitt eine Augenlänge zwischen den beiden Augen liegt.

Wenn eine Person lächelt gehen die Mundwinkel nach außen und oben aber auch tiefer in das Gesicht hinein und sind deshalb sehr dunkel gehalten. Dadurch wird die Nase etwas breiter und die Unterlider rücken nach oben weil man die Augen etwas zu kneift. Mit dem eigenen Auge kann man stets die Abstände von einzelnen Elementen messen, wie zum Beispiel ob die Mundwinkel auf der gleiche Höhe wie die Pupillen sind. Auf alle diese kleinen Faktoren muss man achten wenn man ein realistisches Portrait zeichnen möchte.

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Autor: Johanna Atorf, Dozentin Akademie Ruhr
Bilder: Copyright Akademie Ruhr